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Hodenhagen
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Contents
• Geographie
• Geschichte
• Politik
• Trivia
• Literatur
• Weblinks
• Einzelnachweise
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Geographie
Hodenhagen liegt an der Aller im Aller-Leine-Tal. Nachbargemeinden sind Walsrode, Eickeloh, Grethem, Ahlden, Böhme und Hademstorf.
Geschichte
Alte Bezeichnungen des Ortes sind um 1168 de Hode, 1171 Hude, 1262 Hermanno Hodenhagen und um 1267 Henricus de Hodenhagene.cite-ref-2[2]
Das Adelsgeschlecht derer von Hodenberg hatte seinen Sitz in der Burg Hodenhagen, die 1244 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.cite-ref-j-rgen-heymel-3-0[3] Sie lag etwa 1 km östlich des heutigen Dorfes in unbewohntem Gebiet an einem wichtigen Flussübergang über die Meiße. Die Burg wurde bei kriegerischen Auseinandersetzungen bereits 1289 geschleift. Daran erinnert ein am ehemaligen Standort aufgestellter Gedenkstein aus dem Jahre 1856.cite-ref-sabine-lemke-4-0[4] Infolgedessen verlegten die Burgherren ihren Sitz weiter westlich in den heutigen Ortsteil Hudemühlen und bildeten so den Ursprung des heutigen Ortes Hodenhagen. Vermutlich errichteten die von Hodenhagen zunächst nur einen Hof mit wehrhaften Bauelementen. 1448 wird die Burg Hudemühlen erwähnt, die Karten zufolge noch im 18. Jahrhundert Umwallungen besaß. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg in ein prachtvolles Renaissanceschloss, allerdings in Fachwerkbauweise, umgewandelt. Es bestand aus drei Hauptgebäuden und einem Wirtschaftsgebäude. Darüber hinaus wies es einen Rund- und einen Rechteckturm auf. Anfang des 19. Jahrhunderts war das Schloss durch Abriss beseitigt worden.
Die zur Samtgemeinde Ahlden gehörende Gemeinde Hodenhagen ist vergleichsweise jung, sie wurde am 1. Oktober 1936 mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Riethagen, Hudemühlen-Burg und Hudemühlen-Flecken gegründet.cite-ref-sabine-lemke-4-1[4] Die Ortsteile selbst sind wesentlich älter, die erste urkundliche Erwähnung der Siedlungen Riethagen und Hudemühlen stammt aus dem Jahre 1330.cite-ref-j-rgen-heymel-3-1[3] Für die 1936 entstandene Gemeinde wurde der historische Name des Geschlechtes derer von Hodenhagen gewählt.
Politik
Der Rat der Gemeinde Hodenhagen setzt sich aus 15 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.
Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:cite-ref-5[5]
Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten
Die evangelische St.-Thomas-und-Maria-Kapelle wurde 1768 erbaut. Der gewölbte Chor stammt aus dem Jahr 1424.
Am Ortsrand von Hodenhagen liegt der Serengeti-Park. Alljährlich findet in Hodenhagen das Brinkfest statt, eine Veranstaltung, die am dritten Sonnabend im August Besucher aus dem gesamten Landkreis Heidekreis zum gemeinsamen Feiern einlädt.
Der Legende nach spielte in den Jahren 1584–1588 der Kobold Hinzelmann auf dem Schloss Hudemühlen den Bewohnern und Gästen allerlei Streiche.
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmale in Hodenhagen
Siehe auch
:
Liste der Bodendenkmale in Hodenhagen
Wirtschaft und Infrastruktur
Im Gewerbegebiet am Flugplatz sind verarbeitende Betriebe ansässig. Zudem finden sich im Ort Banken, Bäcker, Ärzte, Supermärkte, Tankstellen und eine Grundschule wie auch eine weiterführende Oberschule.cite-ref-6[6]
Die Gemeinde verfĂĽgt ĂĽber Busverbindungen, die vor allem in der Schulzeit verkehren. Ă–stlich von Hodenhagen liegt der durch die allgemeine Luftfahrt genutzte Flugplatz Hodenhagen (EDVH).
Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde Ahlden befindet sich in Hodenhagen.
Söhne und Töchter der Gemeinde
• Bodo von Hodenberg (1604–1650), Verwaltungsbeamter und Dichter
• Reinhard von Adelebsen (1826–1883), Reichstagsabgeordneter aus Hudemühlen
• Bodo von Hodenberg (1826–1907), Politiker und Publizist, hannoverscher Staatsminister
Trivia
Die von NDR und Radio Bremen produzierte funk-Zeichentrickserie Monsters of Kreisklasse dreht sich um eine fiktive Fußball-Kreisklassemannschaft namens „Borussia Hodenhagen“.cite-ref-7[7]
Literatur
• Martin Zeiller: Hudemühlen. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 124 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
Commons
: Hodenhagen
– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Hodenhagen
– Reiseführer
Wiktionary: Hodenhagen
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
• Literatur von und über Hodenhagen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
• Website der Gemeinde Hodenhagen
• Website der Samtgemeinde Ahlden
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-ni-11. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
cite-note-22. ↑ Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2015; abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-j-rgen-heymel-33. ↑ Jürgen Heymel: Hodenhagen. Aus der Geschichte eines Dorfes. Gronemann, Walsrode 1994.
cite-note-sabine-lemke-44. ↑ Sabine Lemke: 50 Jahre Gemeinde Hodenhagen. Eine Festschrift. Gronemann, Walsrode 1986.
cite-note-55. ↑ Ergebnis Gemeinderatswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.
cite-note-66. ↑ Website der Gemeinde Hodenhagen.
cite-note-77. ↑ YouTube-Playliste aller „Monsters of Kreisklasse“-Folgen